Zschopau, 21.03.2018, von Blanka Sperner

Einsatz nach Großbrand bei Zschopau

Am Mittwoch (21.03.2018) waren 10 Helfer des OV Freiberg zu Aufräumarbeiten nach einem Großbrand im Sägewerk Wilischthal bei Zschopau im Einsatz.

Die Überreste des Stalls und des zusammengebrochenen Strohlagers.

Der Brand der Produktionshalle des Sägewerkes war um 23:30 Uhr der Polizei gemeldet worden, woraufhin Feuerwehrkräfte der umliegenden Gemeinden versuchten den Brand zu löschen. Diese konnten jedoch das Niederbrennen des Gebäudes nicht mehr verhindern. Ebenso ging ein auf der Rückseite angebauter Stall in Flammen auf, so dass die darin befindlichen Rinder zu Tode kamen. Da diese aus Gründen der Gefahrenabwehr geborgen werden mussten, wurde um 2:30 Uhr der THW-Fachberater des OV Annaberg angefordert.

Nachdem sich der Fachberater ein Bild von der Lage gemacht hatte und klar wurde, dass aufgrund der räumlichen Verhältnisse hier nur mit einem kleinen Radlader effektiv gearbeitet werden könnte, wurden um 4:00 Uhr die Helfer der Fachgruppe Räumen sowie der 1.Bergungsgruppe des OV Freiberg alarmiert. Diese rückten mit GKW 1, Kipper plus Anhänger plus Radlader sowie MTW Zugtrupp zum Ort des Geschehens aus.

Dort angekommen wurde als erstes die Zufahrt zum niedergebrannten Stall freigeräumt, wobei die am Rand gepflanzten Bäumchen der Motorsäge zum Opfer fielen. Anschließend hatte der Radlader freie Fahrt und konnte mit der Beräumung des Stallgeländes beginnen. Erschwert wurden die Arbeiten dadurch, dass der Stallboden um mehrere Dezimeter eingetieft und mit Jauche gefüllt war, so dass darauf geachtet werden musste, den Radlader nicht zu tief zu versenken. Da jedoch über dem Stall ein Strohlager untergebracht gewesen war, das während des Brandes heruntergestürzt war, konnten die Strohballen zum Unterbauen der Fahrstrecke herangezogen werden. Dabei loderten immer wieder Flammen auf, weil sich noch einige Glutnester in den Tiefen der Strohberge gehalten hatten. Die Kameraden der Feuerwehr löschten diese zügig und sorgten zudem nach Abschluß der Räumarbeiten dafür, dass unser Material gleich vor Ort grob gereinigt werden konnte.

Gegen Mittag waren die Räumarbeiten erledigt und wir konnten zurückverlegen nach Freiberg, wo es erst einmal in die Waschhalle der Feuerwehr ging, um die Fahrzeuge gründlich abzukärchern und zu schrubben. Ebenso wurde dann im OV alles verwendete Material gereinigt und der Einsatz gegen 16 Uhr mit einem gemeinsamen Essen abgeschlossen.

Wir bedanken uns bei den Feuerwehren vor Ort für die gute Zusammenarbeit und für die Verpflegung sowie bei der Feuerwehr Freiberg für die Möglichkeit, die Fahrzeuge in ihrer Waschhalle zu reinigen.


  • Die Überreste des Stalls und des zusammengebrochenen Strohlagers.

  • Aufräumarbeiten mit dem Radlader. Vereinzelte Glutnester qualmen vor sich hin...

  • ...und werden zügig von den Kameraden der Feuerwehr gelöscht.

  • Die abgebrannte Produktionshalle.

  • Zusammenpacken...

  • ... und saubermachen.

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