Am Vormittag des 19. März wurde der THW Ortsverband Freiberg gegen 11:00 Uhr alarmiert, um bei einem massiven Deponiebrand in Zeulenroda zu unterstützen. Das Feuer wütete dort bereits seit dem Vorabend.
Vor Ort erwartete die Einsatzkräfte eine sehr starke und anhaltende Rauchentwicklung. An ein normales Arbeiten war nicht zu denken: Der Einsatz im direkten Gefahrenbereich war ausschließlich unter schwerem Atemschutz möglich.
Das THW unterstützte die örtlichen Feuerwehren mit schwerem Gerät. Die Aufgabe unserer Helfer: Mit dem Radlader das brennende Material auseinanderziehen und abfahren, damit die Feuerwehr das Brandgut effektiv ablöschen konnte. Da die Arbeit unter schwerem Atemschutz extrem kräftezehrend ist, wurde strikt im Schichtbetrieb gearbeitet.
Um diesen Rhythmus aufrechtzuerhalten, rückten weitere spezialisierte Bergeräumgerätefahrer aus den THW-Ortsverbänden Chemnitz, Freiberg, Leipzig und Erfurt nach. Zur zusätzlichen technischen Verstärkung traf gegen 21:00 Uhr ein zweiter Radlader aus dem OV Leipzig an der Einsatzstelle ein.
Für unsere beiden Freiberger Räumgerätefahrer endete die Schicht an der Einsatzstelle erfolgreich gegen 20:30 Uhr. Nach der Rückverlegung erreichten sie gegen 23:00 Uhr wieder wohlbehalten unseren Ortsverband.
Wir danken allen beteiligten Feuerwehren und THW-Ortsverbänden für die hervorragende und reibungslose Zusammenarbeit unter diesen schwierigen Bedingungen!
Eingesetzte Kräfte
2x Räumgerätebediener Fachgruppe Räumen