Bobritzsch-Hilbersdorf, 18.08.2020, von Sören Krauß

Großbrand in Oberbobritzsch

Die Fachgruppen Räumen der THW-Ortsverbände Chemnitz und Freiberg unterstützten die Freiwilligen Feuerwehren beim Löschen eines im Vollbrand stehenden Bauerngutes.

Löscharbeiten an einer Scheune

Am 18.08.2020 um 16:00 Uhr alarmierte die Integrierte Regionalleitstelle Chem­­nitz ganze sechs Feuerwehren und schickte sie nach Bobritzsch-Hilbersdorf in den Stadtteil Oberbobritzsch. Dort stand die Scheune eines Zwei­­seiten­­hofes im Vollbrand. Trotz der Be­mühungen von fast 90 Kameraden der Feuerwehr griff der Brand auch auf das Wohnhaus über. Sorge bereitet auch die Versorgung mit Löschwasser, da die Bobritzsch durch die anhaltende Trocken­­­heit nicht genügend Wasser führte. Gegen Mitternacht konnte das Feuer dann von den eingesetzten Kräften gelöscht werden.

Damit begann dann auch die Arbeit des THWs an der Einsatzstelle. Der Natur solcher starken Brandereignisse folgend, lassen sich die Flammen oft nur sehr schwer endgültig löschen. Auch wenn der erste Brand erfolgreich bekämpft wurde, entstehen in den folgenden Stunden bis Tagen in den Brandruinen immer wieder Schwelbrände. Da diese Brandherde meist unter Tonnen von Trümmern begraben sind, wird im Landkreis Mittelsachsen oft das THW von den Feuerwehren zu Hilfe gerufen.

So war es auch in diesem Fall. Gegen 07:00 Uhr am 19.08.2020 rückte darum der Fachberater des THW Freiberg auf Anforderung der Bobritzscher Feuerwehr zur Unglückstelle aus. Schon kurz nach 08:00 Uhr kamen dann die Fachgruppen Räumen aus Freiberger und Chemnitz zum Einsatz. Zusätzlich verlegte noch die Bergungs­­gruppe aus Freiberg mit der Atemschutzausrüstung an den Einsatzort. Da das Chemnitzer Bergeräumgerät (Kettenbagger) noch keine geeignete Transport­­komponente hat, musste dieser durch den Kipper und Tieflader aus Freiberg in Chemnitz abgeholt werden. Vor Ort eingetroffen, beräumten die Helfer mit den Bergeräumgeräte das Gebäude von den Trümmern der eingestürzten Dächer und Aufbauten. Somit war es der Feuerwehr möglich, die tief im Inneren verborgenen Glutnester abzulöschen. Gegen 16:00 Uhr war der Brand dann endgültig gelöscht.

Wieder einmal hatte sich gezeigt, dass die Zusammenarbeit der drei Fachgruppen Räumen aus Chemnitz (Kettenbagger), Döbeln (Radlader) und Freiberg (Teleskop­lader) effektiv bei der Unterstützung der Feuerwehr ist.

Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Kräften für die gute Zusammenarbeit.


  • Löscharbeiten an einer Scheune

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