Freiberg, 10.11.2018, von Mario Bellmann

Kettensägen-Lärm am Rotvorwerk

Am Samstag (10. November) heulten am Rotvorwerk im Freiberger Ortsteil Zug die Kettensägen. Grund war der letzte Ausbildungstag unserer Motorsägen-Ausbildung für die Module A und B nach DGUV-I 214-059. Mit dieser Ausbildung erhielten die Helfer die theoretischen und praktischen Grundlagen zum Arbeiten mit der Kettensäge, speziell in den Bereichen Baumfällung und Aufarbeiten von Windbruch.

14 Helfer aus unserem Ortverband absolvierten in den letzten Wochen die Ausbildung zum Motorsägenführer, bestehend aus einer theoretischen Schulung sowie mehreren Tagen des praktischen Umgangs mit der Kettensäge. Das Ausbilder-Team um den Kreisausbilder Falk Morgenstern vermittelte in einem Waldstück im Reifländer Forst sehr praxisnah die Herausforderungen des Aufarbeitens von Windbruch. Der Bereich hielt eine Vielzahl von umgestürzten und abgebrochenen Bäumen bereit, die es galt mit Kettensägen und auch Seilwinden zu entwirren und aufzuarbeiten. Im benachbarten Waldstück wurde das Fällen von Bäumen vermittelt, die vom Borkenkäfer geschädigten Bäume mussten fachmännisch gefällt und für den Abtransport vorbereitet werden. Der letzte Ausbildungstag hielt dann „Spannendes“ auf unserem OV-Gelände bereit. Mittels Baumbiege-Simulator wurden Stämme unter Spannung gesetzt, um das richtige Handling in den verschiedenen Situationen üben und vertiefen zu können. Zum Abschluss dieses Ausbildungstages erhielten dann die Teilnehmer ihre Zertifikate, die den Helfern den Umgang mit der Motokettensäge für Arbeiten im Windbruch und Fällungen erlauben.

Unser Dank gilt einer Vielzahl von Beteiligten, ohne die diese Ausbildung nicht umsetzbar gewesen wäre: allem voran Falk Morgenstern und seinem Ausbilder-Team aus Hohenfichte und Cämmerswalde. Weiterhin danken wir dem Staatsbetrieb Sachsenforst – Forstbezirk Marienberg für die Stellung der Wald-Grundstücke, der THW-Regionalstelle Chemnitz für die Unterstützung mit dem Baumbiege-Simulator, der Familie Herrmann aus Freiberg für die Bereitstellung des Holzes für den Biegesimulator und allen weiteren Beteiligten. Ebenso müssen hier unsere beteiligten Helfer, genannt werden, die die Ausbildung mit viel Ausdauer und Elan absolvierten und auch durch die – aufgrund der notwendigen Nachbereitungen – späten Dienstenden nicht aufzuhalten waren.


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