Die Endoskopkamera ermöglicht den Rettungskräften Einblicke in unzugängliche Bereiche. Das Gerät besteht aus einem 90 Zentimeter langen Kabel mit Kamerakopf, Leuchtdioden und einem Farbmonitor. 

Durch das flexible Kabel, an dem sich der Kamerakopf befindet, kann die Kamera in Bereiche schauen, die sonst nicht einzusehen sind. Bei Bedarf ist das Kabel bis auf neun Meter verlängerbar. Eine Vinylummantelung des Kabels macht das ganze System wasserdicht und einsetzbar in bis zu drei Meter Wassertiefe.

In Hohlräume, die sich bei Einstürzen von Gebäuden bilden, gelangt oft kein Tageslicht mehr. Die an der Drehkugelkamera montierten Leuchtdioden ermöglichen Aufnahmen selbst in totaler Dunkelheit. Die Drehkugelkamera hat einen endlosen Drehbereich und einen Schwenkbereich von 90 Grad, so dass sie den gesamten Raum problemlos erfassen- und nach Verschütteten absuchen kann.

Verena Hemmerling/Hochschule-Bonn-Rhein-Sieg