Freiberg, 10.11.2020, von Sören Krauß

Mächtig Druck für das THW

Ein Hochleistungskompressor auf einem mobilen Anhänger erweitert die Fähigkeiten des Freiberger THW Ortsverbandes beim Einsatz unter härtesten Bedingungen.

Eine dicke Schicht Beton trennt nach einem Hauseinsturz die Einsatzkräfte von einem Verletzten. Für den Einsatz von Rettungswerkzeugen wie beispielsweise leistungsfähige Bohr- und Aufbrechhämmern benötigt die Einsatzkraft Druckluft. Quelle dafür ist ein knapp 1300 Kilogramm schwerer Kompressor auf einem einachsigen Fahrzeuganhänger. Als Bestandteil der Fachgruppe Räumen kann der Drucklufterzeuger im Rettungseinsatz bis zu drei Geräte gleichzeitig versorgen. Er ist vergleichbar mit Kompressoren, wie sie auf Baustellen zum Betrieb von Presslufthämmern verwendet werden.

Der Anhänger wurde von der Firma Kaeser gefertigt. Diese kann auf lange Erfahrungen im Bau von Kompressoren zurückgreifen und ist auch einer der größten Hersteller dieser Geräte in Europa.

Das Gerät für den Ortsverband ist eine angepasste Variante des Mobilair M59.

Zitat Homepage Käser:

Eine neue Basis-Karosserie, ein neuer Motor mit Abgasstufe V, eine Leichtbau-Variante neben PE-Flügeltüren und zahlreiche Optionen wie Druckluftaufbereitung und Generatoren für das gleichzeitige Erzeugen von Druckluft und Strom, das alles gilt für den neuen mobilen Baukompressor Mobilair M59, der dank pV-Regelung mit ein und derselben Anlage je nach Bedarf große Druckbereiche abdecken kann.

Der schallgedämmte Kompressor schafft dabei auch die in der StAN geforderten 4m³ Luftleistung bei 8bar. Zusätzlich kann er gleichzeitig 8 kVA an Strom abgeben. Es gibt vier Druckluftabgänge, davon zwei geölte. Drei Anschlüsse sind hinten rechts montiert, einer befindet sich vorne rechtes am „Schnellangriffsschlauch“. Von der Firma Kaeser werden auch die passenden Schläuche und Arbeitsgeräte geliefert: Aufbrechhammer mit T-Griff 20kg, Aufbrechhammer mit Faustgriff 10kg und Bohrhammer 15kg.


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