Aufgaben
Die Aufgaben des THW liegen in der technischen Hilfe im Zivilschutz, humanitärer Hilfeleistung im Auftrag der Bundesregierung im Ausland und der Bekämpfung von Katastrophen, öffentlichen Notständen sowie Unglücksfällen größeren Ausmaßes. Im Einzelnen leistet der technische Zug als Einheit das komplette Spektrum der Bergungsaufgaben: dies reicht von der Erkundung der Schadenslagen und Markierung der Schadensstellen, weiterhin Vordringen in Schadenstellen und Retten Verschütteter, wobei Hindernisse durchbrochen oder überwunden werden müssen. Dem schließt sich auch die Erste-Hilfe-Leistung für Verletzte an. Auch die Rettung von Tieren gehört dazu, sowie die Bergung von Sachgütern. Mitunter sind im Einsatz Randbedingungen ungünstig: so beräumen die Helfer des technischen Zuges erst Trümmer oder schaffen Zufahrtswege, bauen Stege, oder Behelfsbrücken, dämmen abfließende Wässer ein oder leuchten Einsatzstellen aus. Zu den Arbeiten gehören auch Transport und Umschlag von Ausstattung, Baumaterial und Maschinen und Abtransport von Abraum und Havariegut.
Personal/Stärke
Die Anzahl der Helfer im Technischen Zug ist von seiner Zusammensetzung abhängig. Der Zugtrupp (ZTr TZ) besteht aus vier Helfern (Stärke 1/1/2/4), die Bergungsgruppe (B) können bereits in der Zahl ihrer Helfer variieren: sie setzen sich, abhängig der Ausrüstung, aus neun (0/2/7/9) oder zwölf (0/2/10/12) Helfern zusammen. Die Größen der Fachgruppen (FGr) sind sehr unterschiedlich, so dass die Personalstärke eines Technischen Zuges bei mindestens 19 Helfern (1/5/13/19) liegt (ZTr + B + FGr Sprengen).
Die Grundstruktur: TZ = ZTr TZ + B + FGr ( + weitere FGr)